Unsere Stiftung will Sinn stiften

Schulen als Hoffnungsorte für junge Menschen

„Der Gebildete ist einer, der ein möglichst breites und tiefes Verständnis der vielen Möglichkeiten hat, ein menschliches Leben zu leben". (Peter Bieri) - nehmen wir diese Definition eines gebildeten Menschen ernst, dann dauert der Bildungsweg eines Menschen genau die Zeitdauer, in der er lebt.

Und was kann auf diesem Weg der Abschnitt „Schule" beitragen?

Ein menschliches Leben zu führen heißt für uns als evangelische Schulen, ein selbstbewusstes Leben in Verantwortung für sich, für die anderen Menschen und in der Verantwortung vor Gott zu führen.

Unsere Schulen geben den Jugendlichen Wissen an die Hand - was noch keine Bildung ist, aber Grundlage für Bildung sein kann. Und wenn die Wissensinhalte der einzelnen Fächer miteinander ins Gespräch kommen, dann entsteht ein breites Wissen von dem, was Leben möglich macht - in anderen Ländern und Sprachen, in anderen Denkmodellen und Ausdrucksformen, in Kunst und Wissenschaft.

Nun muss der Jugendliche das ganze Wissen der vielen Jahre irgendwo unterbringen und verstauen und dafür braucht es ein Bücherregal in Kopf, Herz und Hand, d.h. das Wissen wird eingeordnet in einer Reihenfolge und Bedeutung und es sollte auch bei Bedarf wiedergefunden werden - Orientierung ist also nötig, ein „Wissen über das Wissen", ein Kompass durch den Dschungel des Wissens und der Informationen. Letztlich ist dies für unsere evangelischen Schulen die Frage nach dem Lebenssinn und damit die Frage nach Gott, nach Herkunft, Bedeutung und Ziel des Lebens.

Was also können unsere Schulen für den Lebensweg der jungen Menschen beitragen? In den Schulen begegnen Jugendliche anderen Menschen, die ihnen von Wissen, Möglichkeiten und Lebensentwürfe erzählen, sie ernst nehmen und neugierig machen. Um dies dann wirklich begreifen zu können, brauchen die Jugendliche Ausdauer, Hartnäckigkeit, Mut und Kraft - das aber müssen sie dann sich selbst beibringen.

Und schließlich möchten unsere Schulen auch Hoffnungsorte sein, an denen Lernende und Lehrende sich und die anderen Menschen als Hoffnungsträger für die Gestaltung der Welt erfahren, an denen sie die Hoffnung und Liebe Gottes feiern, an denen sie spüren, dass Er mit ihnen die Welt verändern möchte und dass jede und jeder dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann - mit den Möglichkeiten und Fähigkeiten, die in ihn und in sie gelegt wurden und auch mit den Grenzen, die jedem gesetzt sind. Denn Grenzen ehrlich und offen wahrzunehmen, ist der beste Weg, sich über seine Fähigkeiten zu freuen.

Als Hoffnungsorte sind unsere Schulen immer schon gedacht und bestimmt gewesen, seit sie nach den Kriegsjahren als Ausbildungsstätten für zukünftige Lehrerinnen und Lehrern neu gegründet wurden. Schließlich hat die Kirche die Schulen zu Aufbaugymnasien mit Internaten umgewandelt, in denen Mädchen und Jungen aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium die Chance erhielten, ihr Abitur zu erlangen.

Und heute sind die Evangelische Schule Hoffnungsorte als Bildungszentren mit verschiedenen Schularten, Schulprofilen und Internatsformen.

Die hoffnungsvollen Grundlagen sind erhalten geblieben und prägen auch heute die Evangelischen Schulen - nein, nicht die Schulen, sondern die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und alle Partner.

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